Draussen umhergestreift

Was mir draussen auffiel, einfiel oder passierte

Erdbeben und andere Katastrophen

Autor , am 15. Januar 2010

Da leben wir mit der Winterkälte doch entschieden besser!

Die Erde ist nicht so stabil, wie sie den meisten wohl erscheinen mag. Allein in den letzten 10 Jahren hat es wirklich reichlich Berichte über Erdbeben und Vulkanausbrüche gegeben, vom Tsunami ganz zu schweigen. Und auch der ist schließlich auch eine Folge der Erdbeben unter dem Ozean.

Die Erde ist nun mal nicht „fertig“. Sie entwickelt sich immer weiter. Das ist eben ein Grundprinzip der Natur. Es gibt keinen Stillstand und das einzige, was in einem stabilen Ökosystem wirklich stabil ist, das ist ganz klar die Veränderung. Und alle diese Ökosysteme leben auf einer Grundlage, der Erde nämlich, die ebenso der ständigen Veränderung unterworfen ist. Nichts ist beständig, alles ist im Fluss.

Eine solche Katastrophe wie die in Haiti oder bei dem großen Tsunami erinnert doch augenfällig daran, wie machtlos der Mensch eigentlich der Natur gegenübersteht. Trotzdem befassen sich Millionen Menschen mit sinnlosen Kriegen, mit Neid und Missgunst, mit Gewalt und Intoleranz gegenüber Andersdenkenden. Warum nur? Was alles könnte man mit den gigantischen Militäretats ausrichten, wenn man sie für friedliche Zwecke einsetzen würde und jeder dem anderen sein Existenzrecht nicht bestreiten würde. Und wie viel weniger an Umweltbelastung entstehen würde! Und das ist fast kein Argument im Vergleich mit dem millionenfachen Leid, das Menschen anderen Menschen zufügen. Ich bin überzeugt, im zivilen Bereich würde das militärische Töten nur selten als etwas anderes als Mord aus niedrigen Beweggründen auf der einen Seite und Notwehr auf der anderen Seite gewertet werden. Was könnte alles erreicht werden, wenn die gedankliche Energie der Beteiligten – vom Strategen bis zum Entwickler der mörderischen Geräte – dafür benutzt würde, die Lebensgrundlagen besser zu erkennen und zu sichern. Kaum vorstellbar. Wahrscheinlich viel zu schön, um wahr zu sein.






Wie nichtig die meisten dieser Konflikte im Vergleich zu der Bedrohung durch solche Naturereignisse sind, sollte doch eigentlich auch dem letzten klar werden, wenn die Bilder aus Haiti in den Medien erscheinen.

Aber der Mensch ist noch viel schlimmer: er zerstört Lebensräume anderer Arten in einem gigantischen Ausmaß überall auf dieser Erde. Für die Betroffenen Arten ist das Tun der Menschheit nicht weniger katastrophal, als ein solches Beben oder ein solcher Tsunami es für die Menschen der betroffenen Regionen sind. Aber das zählt irgendwie nicht. Jedenfalls nicht bei der breiten Masse der Weltbevölkerung. Auch nicht bei denen, die Zugang zu den nötigen Informationen haben, um sich ein einigermaßen klares Bild von diesen Zerstörungen machen zu können. Vielmehr benutzen viele der Macher ihre doch offensichtlich irgendwo vorhandene Intelligenz dazu, eben diese Zerstörungen herbeizuführen. Und wieder sind es Machtgier und Gewinnsucht, die zu dieser bedenkenlosen Skrupellosigkeit führen. Die menschliche Großhirnrinde ist einfach unnatürlich überentwickelt, unter’m Strich erscheint sie mir als evolutionärer Fehlschlag, denn die Zerstörung der eigenen Art scheint inbegriffen. Zu dieser Großhirnrinde sorgen auch dafür, dass die Meisten sich den Blick für das wirklich  Wesentliche mit 1000 anderen Dingen verstellen.

Langer Rede kurzer Sinn: die Grundlage allen Lebens ist die Natur. Nichts anderes. Das dürfte wohl niemand ernstlich bezweifeln. Und Ereignisse wie diese sollten eigentlich jeden daran erinnern, dass der Mensch gut daran täte, sich dieser Natur besser anpassen zu lernen, anstatt sie aus Gewinnsucht, Machtgier und Intoleranz zu zerstören. Denn die unbeachteten Katastrophen werden sich langfristig nicht weniger schrecklich auf die Menschen auswirken als die augenfälligen!




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2 Reaktionen zu “Erdbeben und andere Katastrophen”

  1. Rita

    Ich finde es ist auch angebracht nun zum Spenden aufzurufen. Die Menschen auf Haiti brauchen unsere Hilfe. Gisele Bündchen hat zum Beispiel schon 1,5 Millionen US Dollar gespendet. Auch andere Stars sollten so uneigennützig sein und spenden. Ich konnte nicht viel geben, aber wenn viele Menschen spenden, dann kommt auch viel zusammen.

  2. Alexandra

    Solche Katastrophen könnten wir nicht vermeiden, aber es gibt noch viele, an denen wir schuldig sind. Und wir, ich meine alle Menschen, müssen endlich mit dem Spiel mit der Zukunft der Erde aufhören und unsere schöne Natur schonen beginnen!

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