Archiv: Dezember 2007
So 09 Dez, 2007
Weser und etwas aus dem Garten
Es hat ja schon wieder reichlich Regen gegeben in den letzten Tagen. Heut vormittag waren wir in der Wesermarsch und haben mal einen Blick über den Deich riskiert. Da, wo wir sonst ans Wasser gehen, war alles überflutet, bis heran an den Deich. Das Schild auf dem Foto unten ist normalerweise ein Stückchen vom Ufer entfernt, das Bodenniveau dort ist vielleicht 30 cm über der gewöhnlichen Wasserhöhe, die Tafel befindet sich knapp über meiner Kopfhöhe und ich bin 2 Meter lang. Da sind schon wieder ganz gewaltige Wassermassen in Bewegung!

An den Erlen kann man bereits die fast fertigen Kätzchen erkennen, die nur noch warten, dass das nächste Frühjahr kommt, damit sie aufblühen können. Nach der obigen Rechnung muss das Wasser also gut zwei Meter über dem normalen Stand sein. Da kann ich nur hoffen, dass das nächste Jahr ein bisschen normgerechter wird, was die Niederschlagsmenge betrifft. . . .
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Do 06 Dez, 2007
Draußener Allerlei
Da ist mir vor ein paar Tagen doch tatsächlich der Schnee in dicken Flocken ins Gesicht geweht. Aber das Wetter hat es sich noch einmal anders überlegt und nach einer halben Stunde war nix mehr davon übrig. Wer mich kennt weiß, dass ich Schnee nicht brauche, um zufrieden zu sein. So bin ich denn froh darüber, dass es erst einmal wieder etwas milder geworden ist. Da haben zwar die Klima-Paniker wieder etwas, woran sie sich hochziehen können, aber das ficht mich nicht weiter an.

Diese absolute Klimahysterie ist mir total unbegreiflich. Da wird neuerdings so getan, als ob man nun plötzlich und unerwartet eine Klimaveränderung ungeahnten Ausmaßes entdeckt hätte und bekäme und sofort die Notbremse ziehen müsste, weil das ja so ungeheuer plötzlich kommt. Ich weiß genau, dass die ersten Warnungen bereits vor ungefähr 40 Jahren zu lesen waren, wenn es überhaupt die ersten waren. Warum dann jetzt diese Hysterie? Wenn das so wichtig ist, konnte man schon seit Jahrzehnten viel intensiver darauf hinwirken, den Ausstoß an diversen Schadstoffen, Stäuben, Ruß und Treibhausgasen zu verringern. Es drängt sich mir der Verdacht auf, dass die Wirtschaft, die bisher eher an den schadstofferzeugenden Produktionen im großen Stil verdient hat, die Möglichkeiten erkannt hat, die sich aus dem nun geweckten Bedarf an Klimarettung ergeben, und dass aus dieser Richtung und aus ganz handfestem Gewinnstreben heraus die Stimmung kräftig angeheizt wird, zumal es ja auf der anderen Seite auch . . .
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