Störche, Krähen, noch was und ein Günspecht
Ja, es ist November und der ist, finde ich, von Natur aus nicht besonders ergiebig was fotografierwürdige Motive oder Situationen angeht. Ergibt ein schöner Sommertag doch schon ganz bedeutend viel mehr her. Aber immerhin: vor ein paar Tagen sah ich diese beiden Störche auf einem Acker sitzen.

Ich nehme an, dass sie nicht aus dieser Gegend sind, sondern sich auf dem Zug befinden und dort nur eine Pause eingelegt haben. Denn sie sehen doch sehr erschöpft aus, so wie sie sich halten. Und ein paar andere Dinge sind wir auch noch aufgefallen.
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Was das Fotografieren jetzt natürlich ein bisschen unattraktiver macht, ist auch der ständige Nebel draußen. Ich glaube durch die Dunsttröpfchen in der Luft hat die Kamera auch manchmal ein Problem, sich wirklich scharf zu stellen und ich bin gar nicht so ein begeisterter Fotografierer, dass ich mir nun angewöhnen möchte, alles manuell einzustellen. Und natürlich haben die Fotos die ganze Diesigkeit auch mit drauf. Und ein nachbearbeitetes Bild (ich mach’ das mit Corel Photo-Paint) ist nicht dasselbe, wie eines, das gleich richtig aufgenommen wurde. Daher gibt es erst einmal ein paar weniger. Weil es so schön war kommt hier noch ein Bild von den beiden, dieses Mal mit vorbeifliegender Krähe.

Rabenkrähen sieht man zurzeit recht häufig. Leider dürfen sie ja schon längere Zeit wieder bejagt werden. Nun ja, auszurotten sind sie dadurch sicher nicht.

Ob das, was auf dem Folgenden Bild zu sehen ist, allerdings noch zeitgemäß ist, das wage ich denn doch sehr zu bezweifeln. Da hat jemand in der Wesermarsch mehrere tote Krähen auf seinem Feld aufgehängt. Ich nehme an, dass er dies in der traditionellen Hoffnung tat, dass die Toten Krähen ihrer lebenden Artgenossen davon abhalten würde, das betreffende Feld und seine Umgebung weiterhin aufzusuchen.

Da hat er sich allerdings verrechnet, denn nicht weit entfernt davon suchte die Krähe unteren auf dem Nachbarfeld nach Futter. Auf dem gleichen Feld waren auch mehrere Krähen zu sehen, aber sie waren bereits weg geflogen bevor ich sie fotografieren konnte.

Wie wär's zur Aufmunterung noch mal mit noch einem Bild von meinem Dauerbrenner? Was das wohl sein kann? Nun ja, man wird sich's denken, es sind natürlich meine Bananen. Solange in den Herbst hinein haben sie sich noch nie gehalten, es war immer viel früher eine Frostnacht da, die den Blättern den Garaus gemacht hat. Eben habe ich nochmal auf die Schnelle ein Bild gemacht, mit dem Kontrast der jetzt herbstgelben Haselnuss-Blätter im Hintergrund.

Und diese kleine Blaumeise habe ich dann nebenbei auch noch "erwischt". Wirklich ein kleines Äffchen unter den Vögeln, wie sie so im Gezweig herum turnt und jede Winzigkeit an Nahrung dabei entdeckt.

Und dann poste ich einfach noch ein Bild, das ich gar nicht selbst gemacht habe. Es zeigt einen Grünspecht, der im Rasen nach Würmern oder Insekten sucht, vielleicht auch nach Ameisen. Man sieht also, dass auch Spechte vielseitig sind und die Gelegenheit beim Schopf packen, wenn sie sie gerade finden.

Das Bild hat mir übrigens meine Schwägerin gemailt, und ich hoffe mal, dass sie mich nun nicht wegen des Copyrights verklagt, wenn sie es hier sieht ;-)
Bis denn,
der Draußen-Blogger
