So, 30. Nov, 2008
Ein Morgen mit vielen Anblicken
Am Freitag hat die Schmuddelwolkenschicht mal eine kleine Pause eingelegt. Das war zwar morgens noch nicht so zu merken, aber trotzdem war die Atmosphäre schon ein bisschen aufgehellt, wenn auch noch leicht vernebelt. Nach längerer Zeit waren wir wieder einmal in der Wesermarsch unterwegs. Trotz der exzessiven Agrarsteppe, die einen dort umgibt, war es doch schön einen weiten Blick zu haben und nicht so begrenzt zu sein wie im Wald.
Offenbar waren viele der frei lebenden Tiere dieser Landschaft auch der Ansicht, dass es zu schade sei an einem solchen Tag das Licht nicht unterwegs zu sein. Es war schon zwischen 10 und 11:00 Uhr als wir diesen Anblick hatten.

Leider ist das Wild in dieser Gegend relativ scheu, so dass auf dem kleinen Bild die Rehe kaum zu sehen sind. Trotzdem war es ein Morgen des Anblicks vieler Tiere. Das sind zum Beispiel ein paar 100 Gänse, die man im Hintergrund fliegen sieht. Aber das war noch lange nicht alles.
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Di, 07. Okt, 2008
Kleiner Streifzug durch 15.000 Jahre
Hier ganz in der Nähe, bei dem Ort Stöckse, gibt es einen interessanten Platz, der durch einen riesigen Findling markiert wird. Dieser Stein liegt schon circa 200.000 Jahre an diesem Platz. Er ist der größte Findling Niedersachsens mit Ausmaßen größer als eine normale Fertiggarage. Letztlich müsste ich die Überschrift also ändern in "kleiner Streifzug durch 200.000 Jahre". Aber die Zeitangabe bezieht sich nicht auf geologische oder klimatische Epochen, sondern auf 15.000 Jahre Menschheitsgeschichte, deren Spuren man hier sehen kann oder gefunden hat.

Dieser Stein heißt im Volksmund und auch offiziell der "Giebichenstein". In unmittelbarer Nähe dieses Steins hat man die Reste eines Zeltes von eiszeitlichen Rentierjägern ausgegraben, die sich hiervor 15.000 Jahren aufgehalten haben. Es wurden hier ungefähr 350 Werkzeuge aus Feuerstein gefunden. Diesen alten Lagerplatz kann man jetzt natürlich nicht mehr ohne weiteres erkennen. Aber dieser Ort zeigt uns auch ganz offensichtliche Hinterlassenschaften von Menschen aus weiteren Epochen:
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So, 09. Dez, 2007
Weser und etwas aus dem Garten
Es hat ja schon wieder reichlich Regen gegeben in den letzten Tagen. Heut vormittag waren wir in der Wesermarsch und haben mal einen Blick über den Deich riskiert. Da, wo wir sonst ans Wasser gehen, war alles überflutet, bis heran an den Deich. Das Schild auf dem Foto unten ist normalerweise ein Stückchen vom Ufer entfernt, das Bodenniveau dort ist vielleicht 30 cm über der gewöhnlichen Wasserhöhe, die Tafel befindet sich knapp über meiner Kopfhöhe und ich bin 2 Meter lang. Da sind schon wieder ganz gewaltige Wassermassen in Bewegung!

An den Erlen kann man bereits die fast fertigen Kätzchen erkennen, die nur noch warten, dass das nächste Frühjahr kommt, damit sie aufblühen können. Nach der obigen Rechnung muss das Wasser also gut zwei Meter über dem normalen Stand sein. Da kann ich nur hoffen, dass das nächste Jahr ein bisschen normgerechter wird, was die Niederschlagsmenge betrifft. . . .
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Do, 06. Dez, 2007
Draußener Allerlei
Da ist mir vor ein paar Tagen doch tatsächlich der Schnee in dicken Flocken ins Gesicht geweht. Aber das Wetter hat es sich noch einmal anders überlegt und nach einer halben Stunde war nix mehr davon übrig. Wer mich kennt weiß, dass ich Schnee nicht brauche, um zufrieden zu sein. So bin ich denn froh darüber, dass es erst einmal wieder etwas milder geworden ist. Da haben zwar die Klima-Paniker wieder etwas, woran sie sich hochziehen können, aber das ficht mich nicht weiter an.

Diese absolute Klimahysterie ist mir total unbegreiflich. Da wird neuerdings so getan, als ob man nun plötzlich und unerwartet eine Klimaveränderung ungeahnten Ausmaßes entdeckt hätte und bekäme und sofort die Notbremse ziehen müsste, weil das ja so ungeheuer plötzlich kommt. Ich weiß genau, dass die ersten Warnungen bereits vor ungefähr 40 Jahren zu lesen waren, wenn es überhaupt die ersten waren. Warum dann jetzt diese Hysterie? Wenn das so wichtig ist, konnte man schon seit Jahrzehnten viel intensiver darauf hinwirken, den Ausstoß an diversen Schadstoffen, Stäuben, Ruß und Treibhausgasen zu verringern. Es drängt sich mir der Verdacht auf, dass die Wirtschaft, die bisher eher an den schadstofferzeugenden Produktionen im großen Stil verdient hat, die Möglichkeiten erkannt hat, die sich aus dem nun geweckten Bedarf an Klimarettung ergeben, und dass aus dieser Richtung und aus ganz handfestem Gewinnstreben heraus die Stimmung kräftig angeheizt wird, zumal es ja auf der anderen Seite auch . . .
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So, 25. Nov, 2007
Dunkler wird's!
Jedes Jahr auf's Neue finde ich diese Jahreszeit einfach nur zum Abgewöhnen! Für mich ist die Sonne nun mal der Motor und auch wenn ich kaum weniger draußen bin als sonst, vergesse ich doch, unterwegs ab und zu mal ein Foto zu machen. Das Draussen-Leben ist eben nicht mehr so augenfällig aktiv und reizt rein atmosphärisch nicht mehr so zu vielen Nachrichten über Gesehenes. Da bin ich doch letztens an einem Wespennest vorbei gekommen, das ich vom Sommer her schon kannte. Es befand sich in einem Mauseloch direkt in der Fahrspur eines sandigen Feldweges. In der vorigen Woche lagen um den Eingang herum dicht an dicht tote Wespen, während einige einzelne noch lebende langsam aus- und einflogen. Die Toten waren wohl von den letzten noch Lebenden vor die Tür geschafft worden. Einmal kam auch ein größeres Tier heraus und flog davon, wahrscheinlich eine Königin, die im nächsten Jahr irgendwo ein neues Volk gründen wird. Alles in allem ein Anblick, der nach Ende und Vergänglichkeit aussah. Leider habe ich vergessen, die Cam zu zücken und das Ganze festzuhalten. Ist eben bald Winter . . . Gestern habe ich noch mal nachgesehen und wollte das Foto nachholen, wenn es noch geht. Aber von den toten Wespen waren nur noch zwei oder drei da, für die anderen hatten sich schon Verwerter gefunden. In der Natur geht eben nichts verloren.
Dafür habe ich beim Anblick dieser Eiche an ein Bild gedacht:

Ich denke, die letzten 300 Jahre wird sie sicher schon erlebt haben. Es wäre bestimmt interessant, wenn sie ein bisschen von dem erzählen könnte, was sich in dieser Zeit unter ihrer Krone alles zugetragen hat!
In der Wesermarsch verändert sich das Bild erneut. In dieser Jahreszeit kommt immer . . .
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So, 14. Okt, 2007
Zugvögel, Damwild, ein Ameisenhaufen und ein paar Gedanken.
Ach ja, so ein Blog verbraucht doch auch Zeit. Wie man sieht: die habe ich mitunter nicht übrig. Und daher werden meine Postings wahrscheinlich immer ziemlich unregelmäßg erscheinen. Sicher kommen auch noch Phasen, in denen ich deutlich öfter dazu kommen werde als gerade jetzt.
Im Lauf der vergangenen Woche konnte ich die ersten ziehenden Kraniche am Himmel sehen. Auch wenn sie sehr hoch geflogen sind, erkennt man sie doch noch auf dem Bild:

Dieser Keil besteht nur aus wenigen Exemplaren, aber ich habe inzwischen auch schon größere Flüge gesehen und gehört. Trotzdem sind auch sie erst die Vorhut der eigentlichen Zugzeit. Auch andere . . .
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Mo, 24. Sep, 2007
Ein herrliches Sommerwetter zum Herbstanfang
Nach diesem trüben so genannten Sommer fängt der Herbst an, indem er mal zeigt, was ein Sommer hätte sein können. Sonne satt von früh bis spät. Die Temperaturen gingen bei uns rauf bis 25 Grad, das kann einem schon fast sommerlich vorkommen, wenn auch die Luft nicht ganz klar wurde. Selbst am Nachmittag hatte sich an geschützten schattigen Stellen noch etwas Taufeuchte im Gras gehalten. Trotzdem: die beiden letzten Sommertage und der erste Tag im Herbst sind das Rausgehen ganz bestimmt wert gewesen! Der Morgen fing schon gleich mit Sonne an und da wirken die wunderschönen Eindrücke des Altweibersommers ganz besonders intensiv auf die Morgenstimmung ein.

Auch die schrägen Sonnenstrahlen im Wald . . . (Folgeseite nachträglich ergänzt)
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Do, 13. Sep, 2007
Es geht weiter . . .
Die Feldmark in der Wesermarsch zeigt weiter die typischen Veränderungen dieser Jahreszeit: Wo erst üppiges Grün und danach reifes Getreide waren, breitet sich jetzt abgeräumte Kahlheit aus. Die Farbe der Erde selbst überwiegt, dazwischen Flächen, auf denen sie sich mit dem fahlen Farbton der Getreidestoppel mischt, die durch den ersten Arbeitsgang nach der Ernte halb eingearbeitet und halb noch zu sehen ist. Auch ein bisschen Grün des auflaufenden Ausfallgetreides trägt zur Farbgebung bei. Ich finde immer, dass diese Phase draussen eine gewisse Tristesse verbreitet.

Lola mal ein paar Meter abseits vom Weg, was ich meinen Hunden nur bei absoluter Übersichtlichkeit ausnahmsweise erlaube
Dazu kommt das Grau in Grau des immer noch meist bezogenen Himmels. Auch die Geräusche in der Landschaft haben ....
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So, 09. Sep, 2007
In den letzten Tagen...
Unübersehbar wird es weiter herbstlich. Ganz normal, oder? Nur dass es in diesem Jahr doch ziemlich nass kühl abläuft. Es gab allerdíngs auch Ausnahmen, denn auch sie habe ich eines Morgens gesehen, es gibt sie noch:

Es gibt Leute, von denen ich annehem, dass sie nicht nachvollziehen können, wie die sonne für mich die ganze athmosphäre, die eigen Befindlichkeit schlagarg verändern kann, es gibt aber mindestens genau so viele, die das ebenso empfinden. Das Positive dieser Mogensonne hat den ganzen Tag übestrahlt, auch als sich die ersten Wolken schon wieder vorgedrängelt hatten.
Der Blick in den Himmel zeigt aber auch noch anderes, da sind nicht nur...
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