Na, wenn das kein Winter ist!
Eckbert, am 8. Januar 2010
Alles wandelt sich. Nicht nur das Klima. Erst recht das Wetter. In diesem Winter kann man wirklich nicht meckern, dass er etwa zu warm wäre, er hat seinen Namen wirklich verdient. Dieses Bild habe ich heute Morgen an unserem Häuschen aufgenommen

Eiszapfen an unserem Haus
Ich denke mal dass ich es nicht weiter kommentieren will. Aber so viele Eiszapfen waren mir doch tatsächlich mal wieder ein Foto wert. Ansonsten bin ich in den letzten Monaten sehr sparsam mit Fotografieren gewesen, das heißt in meine ursprünglichen Gewohnheiten zurückgefallen, ohne Fotoapparat unterwegs zu sein. Vielleicht sollte ich das mal wieder ändern, kommt es mir in den Sinn, wenn ich dieses Bild nun so betrachte.
Immerhin zeigt sich bei manchen Wetterdiensten ein Silberstreif am Horizont. Es soll nämlich vielleicht in 14 Tagen wieder Temperaturen deutlich über dem Gefrierpunkt geben. Hoffentlich behalten diese Prognosen recht – wer mich kennt weiß, dass ich keine einzige Schneeflocken nötig habe, um zufrieden zu sein.
Allen Besuchern meines Blogs wünsche ich Gesundheit und Glück im nun schon angefangenen Jahr 2010!
Eiszeit oder Warmzeit?
Eckbert, am 17. Dezember 2009
Heute ist von der allgegenwärtigen Erderwärmung jedenfalls gar nichts zu merken! Es ist schneidend kalt und das Atmen ist nicht angenehm. Bekanntlich bin ich ja trotz meines Hanges immer draußen sein zu wollen ein Mensch der Sonne und der Wärme. Ich bin durchaus nicht geneigt den altbekannten Spruch von den falschen Klamotten für richtig zu halten. Eher erscheint es mir ziemlich stumpfsinnig, wenn jemand so tut, als sei es egal wie das Wetter gerade ist. Es ist auch ein so wesentlicher Bestandteil der Natur, dass schon aus diesem Grund der Gedanke absurd ist, dass das Wetter einen nicht beeinflussen sollte.
Denn auch draußen gibt es so etwas nicht. Ganz gleich, ob es sich um Pflanzen oder um frei lebende Tiere handelt, jedes Lebewesen reagiert auf seine Umwelt und dazu gehört draußen nun einmal ganz maßgeblich das Wetter, das gerade ist. Wie schon an anderer Stelle in diesem Blog bemerkt habe, bin ich persönlich nicht böse darüber, eine Warmzeit erleben zu dürfen und nicht etwa die nächste Eiszeit. Genau daran musste ich heute Früh denken, als die Hunde und ich durch den frostklirrenden Wald gingen. Es war sechs Grad unter Null und die Aussicht, dass es für mehrere Tage so und noch kälter bleiben soll, vermisst mehr wie jedes Jahr ein bisschen die Laune. Na ja, kann ich mal wieder etwas mehr schreiben, weil ich solche Dinge, die ich draußen machen will, dann doch lieber etwas aufschiebe.
Zum Beispiel kann ich auch voll wieder etwas mehr Sprachen lernen. Das ist etwas, was mir in der Schule überhaupt keinen Spaß gebracht hat, und was ich aber jetzt ganz gerne mal mache. Dabei kommt es mir allerdings nicht auf die letzte Präzision von geschliffener Hochsprache an. Spaß macht es mir soweit, dass ich gern mit dem Gefühl losfahre, im Ausland die Alltagssituationen in der Landessprache bestehen zu können. Natürlich geht es auch ohne das – wozu hat man schließlich Hände und Füße? – aber es macht einfach viel mehr Spaß. Und darum lerne ich eigentlich jeden Winter ein bisschen Portugiesisch, Französisch, Spanisch und Englisch. Woraus man sieht, in welche Richtung meine Reisebewegung geht. (Mehr…)