Erdbeben und andere Katastrophen
Eckbert, am 15. Januar 2010
Da leben wir mit der Winterkälte doch entschieden besser!
Die Erde ist nicht so stabil, wie sie den meisten wohl erscheinen mag. Allein in den letzten 10 Jahren hat es wirklich reichlich Berichte über Erdbeben und Vulkanausbrüche gegeben, vom Tsunami ganz zu schweigen. Und auch der ist schließlich auch eine Folge der Erdbeben unter dem Ozean.
Die Erde ist nun mal nicht “fertig”. Sie entwickelt sich immer weiter. Das ist eben ein Grundprinzip der Natur. Es gibt keinen Stillstand und das einzige, was in einem stabilen Ökosystem wirklich stabil ist, das ist ganz klar die Veränderung. Und alle diese Ökosysteme leben auf einer Grundlage, der Erde nämlich, die ebenso der ständigen Veränderung unterworfen ist. Nichts ist beständig, alles ist im Fluss.
Eine solche Katastrophe wie die in Haiti oder (Mehr…)
Kopfinterne Widersprüchlichkeiten
Eckbert, am 19. Dezember 2009
Wenn ich so draußen bin, dann geht mir öfters durch den Kopf wie es wohl kommen mag, dass man dort nur so wenigen Leuten begegnet. Warum mag das so sein? Einerseits kommt es mir entgegen, dass es so ist, denn ich wäre am liebsten allein in wegloser Wildnis unterwegs. Es ist aber so, dass man sich auch dann nicht mehr einbilden kann, in diesem Land hier in freier Natur zu sein, wenn man irgendwo den ganzen Tag herum gelaufen ist und überhaupt niemand gesehen hat.
Meine Wege sind gewöhnlich nicht allzu weit weg von der nächsten Stadt. Meistens ist das natürlich Nienburg, denn da wohne ich. Nienburg ist zwar eine kleine Stadt, aber immerhin die Kreisstadt hier. Es gibt um die 32.000 Einwohner, wenn ich das richtig weiß. In der unmittelbaren Umgebung der Stadt befinden sich verschiedene Wälder, Moore und natürlich landwirtschaftliche Nutzflächen. Auch die eine oder andere Heidefläche ist vorhanden und man kann insgesamt sagen, dass man eine gewisse Abwechslung in der Landschaft finden kann. Man muss nicht einmal lange danach suchen. Auch die Weser, verschiedene Wasserläufe, die natürlich leider meist kanalisiert sind, und einige Teiche und Tümpel vervollständigen unter anderem die Reize des Draußenseins hier in der unmittelbaren Umgebung.
Manchmal frage ich mich, wie viele der mehr als 32.000 Einwohner überhaupt die Umgebung außerhalb der Stadt kennen, außer natürlich die Straßen, auf denen sie irgenswo hin fahren. Hier sind natürlich zunächst einmal die Jogger und die Nordic-Walker und ein paar andere Leute, die aus Sportgründen draußen sind, wie zum Beispiel die häufig so rücksichtslosen Mountainbikefahrer. Dann gibt es natürlich auch andere Radfahrer und gelegentlich ein paar Reiter, den einen oder anderen, der seine Pferde angespannt und mit der Kutsche unterwegs ist und natürlich auch einige Hundebesitzer.
Aber trotzdem: was mir auf der einen Seite entgegenkommt, finde ich auf der anderen Seite maßlos erschreckend! Hat denn fast kein Mensch mehr Interesse daran, der Natur und der Stille etwas näher zu kommen, kein Bedürfnis nach der Ruhe und dem Sehen, keinen Sinn für das wohltuende Erleben der Abläufe des Lebens von Pflanzen und Tieren da draußen. (Mehr…)