Draussen umhergestreift

Was mir draussen auffiel, einfiel oder passierte

Ich mag Löwenzahn!

Autor , am 28. April 2017

Spaeter werden hier (einheimische) Stauden erscheinen, jetzt u.a. Löwenzahn, Gaensebluemchen, Vergissmeinnicht, ausgebluehter Huflattich, im Hintergrund WaldsteiniaDenn der Löwenzahn ist nicht nur schön und nützlich, sondern auch eine Pflanze, die für mich den Frühlingsbeginn ganz besonders freundlich sichtbar macht.

Die Bilder habe ich vorhin im Garten aufgenommen, denn auch hier in der kalten Heide macht sich das Frühjahr allmählich deutlich bemerkbar. In unserem Garten darf er wachsen wie er will, ich denke nicht daran, ihn in irgendeiner Form einzuschränken. Genauso wie die Gänseblümchen.

In dieser Jahreszeit gehören diese beiden zu den augenfälligsten Insektenpflanzen, die es bei uns gibt. Sie lassen sich selbst von den fiesen Spätfrösten dieses Jahres nicht am Blühen hindern.

SLöwenzahn nicht vernichten, sondern fördern!o oft es tagsüber auch nur 8° oder 9° ist, sind die Blütenbesucher auch schon da.

Obwohl in diesen Zeiten das ökologische Denken doch viel mehr verbreitet und Allgemeingut geworden ist, gibt es ja immer noch mehr Leute, die diese wertvollsten Nahrungspflanzen der Saison in ihrem Rasen und sonstwo gnadenlos vernichten, als solche, die sie ganz natürlich gewähren lassen. Übrigens sind beide auch wertvolle Heil- und Salatpflanzen.

Ich finde es traurig, wenn ich sehen muss, dass sterile, einfach nur einheitlich grüne Rasenflächen ohne jeden Wert für die erwachende Insektenfauna von ganz vielen Leuten einem echten Lebensraum vorgezogen werden.

Hier tanken die harmlosen und -wenn man so denken will - "nützlichen" Schwebfliegen auf, deren Larven sich von Blattläusen ernähren.Was ist nur schön an solchen exzessiv denaturierten Rasenanlagen? Eigentlich fehlt da doch alles, was das Draussensein zum Genuss macht.

Wie auch immer: mich versetzt der Anblick von Löwenzahn und Gänseblümchen jedes Jahr wieder in jene positive Grundstimmung, die der Erwartung der endlich kommenden wärmeren Jahreszeit entspricht.

Wirklich schön wäre es, wenn sich mehr Menschen Gedanken über die Katastrophen machen würden, die ihre fanatische Artenfeindlichkeit für die Mitlebewesen auslöst.

Schönheit liegt bekanntlich im Auge des Betrachters.

Und noch eine Löwenzahnblüte mit BesuchWenn der/die GrünbetrachterIn nun anstelle von vorgegebener Sterilität einer naturentfremdeten Meinungsmache mal sein/ihr Augenmerk, Sinne und Interesse auf das Ganze Mögliche richten würde, dann müssten sie eigentlich ganz von selbst zu dem Schluss kommen, dass das Gewährenlassen von mehr Nicht-Mensch-Gemachtem auch im eigenen Garten eine unglaubliche Fülle von Interessen für djejenigen neu erschließen kann, der bisher an all dem vorbei gelebt haben!

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