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Erster Schnitt der Wunderhecke

Autor , am 15. Juni 2011

Wirklich schon ueppig gewuchert, nur die Form ist noch verbesserungswuerdigNun ist es soweit: heute Vormittag habe ich die Wunderhecke aus den kleinen Ulmen zum ersten Mal geschnitten.

Das Wachstum der jungen Heckenpflanzen ist zügig weitergegangen. Man konnte an manchen Tagen wirklich zusehen, wie sie von morgens bis abends an Höhe zugelegt haben.

Heute ist der 15. Juni und die kleinen Ulmus pumila celer haben mit einigen Zweigen inzwischen zum Teil schon 1 m Höhe erreicht.

Natürlich ist es noch keine vollständig dichte Hecke geworden, sondern man konnte sehen, dass die Pflanzen das Bestreben haben, auch in die Breite zu wachsen und alle Möglichkeiten auszunutzen, an Licht zu kommen. Also ist es Zeit, das Wachstum ein bisschen zu steuern und eine gewisse Form in die Hecke zu bringen, damit sie zu einem dichten Sichtschutz heranwächst.

Von oben gesehen erkennt man besonders gut welche Masse die Ulmen hervorgebracht habenIch habe sie auf etwa 45 cm über dem Boden zurückgeschnitten. In der Kulturanleitung war keine genaue Angabe zu finden für den ersten Schnitt, nur der Hinweis, dass man oft schneiden sollte, wenn man eine dichte Hecke haben möchte.

Daher habe ich nach „Gefühl und Wellenschlag“ geschnitten und nicht nur die Höhe begrenzt, sondern auch die seitlichen Zweige eingekürzt. So kann man jetzt die beiden Reihen nebeneinander sehen, die schon wirken wie zwei kleine Mini-Hecken.

Der Sinn der Sache ist natürlich, dass die Pflanzen sich besser verzweigen und neue Zweige bilden, so dass ein dichtes Grundgerüst entsteht.

Natürlich bin ich gespannt, wie sie jetzt auf diesen Rückschnitt reagieren. Aber es wird schon so sein, wie es einem beigebracht wird: Pflanzen reagieren auf Rückschnitt durch vermehrte Neubildung.

Tut einem erstmal leid, die Masse zu reduzieren, aber es hat ja Sinn und ZweckNach dem Schnitt habe ich noch ein bisschen gedüngt, was ich auch bisher ab und zu getan habe. Und zwar mit Flüssigdünger, der nicht nur die Hauptnährstoffe enthält, sondern auch mit Spurenelementen angereichert ist. Wie schon an anderer Stelle erwähnt, ist das starke Wachstum nur zu erreichen ist, indem die Versorgung mit Wasser und Nährstoffen das auch zulässt. Von Nix kommt eben Nix.

Außerdem lasse ich den Heckenschnitt zwischen den Reihen liegen. So kann er mit dem Rindenmulch zu Humus werden und die enthaltenen Nährstoffe langsam wieder dem Boden zurück geben.

Später, wenn die Hecke ihre Höhe erreicht hat, kann man dafür sorgen, dass das stark forcierte Wachstum deutlich nachlässt, indem man die Versorgung drosselt. Auf diese Weise wird die fertige Hecke nicht mehr so häufige Schnitte nötig haben wie während der ersten beiden Wachstumsjahre.

Immerhin sieht man schon, dass hier eine Hecke im Entstehen istAber das kommt erst in der Zukunft, vielleicht im übernächsten Jahr, denn ich möchte ja mehr als 2 m Höhe an dichter Hecke erreichen. Erst einmal kann ich nun zusehen, wie der Neuaustrieb erfolgt. So, wie die Pflanzen sich präsentieren, kann ich mir nur vorstellen, dass alles wunschgemäß weitergehen wird.

Natürlich werde ich demnächst ein paar weitere Bilder posten, wenn man die neuen Triebe herauskommen sieht. Und dann kann ich mal abwarten, wann der nächste Zeitpunkt gekommen ist, um einen erneuten Heckenschnitt durchzuführen, um diese wirklich schnell wachsende Hecke weiter in die gewünschte Richtung zu steuern.


Die Hecke mit dem Turbo. Von 0 auf 180 cm in nur 1 Jahr!

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Eine Reaktion zu “Erster Schnitt der Wunderhecke”

  1. Helga

    Hallo Eckbert,
    das letzte Bild hat mich besonders beeindruckt. Jetzt kann ich mir richtig vorstellen, wie es vor dem Haus aussieht und wir schön hoch die Hecke sogar nach dem Schnitt schon da steht.
    Einen lieben Gruß
    Helga

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