Dieser Winter ist jedenfalls immer noch kalt
Eckbert, am 26. Januar 2010
Das findet offenbar auch diese Amsel, die gerade im Gebüsch vor meinem Arbeitszimmer-Fenster sitzt.

Amsel-Weibchen plustert sich in der Kälte dieses Winters
Übrigens ist auch eine Meldung zum Klimawandel deutlich besser geworden, hatte bisher dargestellt wurde.
Der nächste Frühling ist in Vorbereitung
Eckbert, am 20. Januar 2010
Endlich ist ein großer Teil des Schnees verschwunden!
Und was sieht man?

Narzissen trieben aus im Schnee
Die Pflanzen warten nur darauf, ins nächste Frühjahr starten zu können.
Das hier sind zum Beispiel Narzissen, die unter dem Schnee ein gutes Stück aus dem Boden heraus gekommen sind:
Ist das nicht schön? Der kann man schon mal ein wenig von besseren Zeiten träumen.
Auch wenn jetzt erst noch ein Rücksetzer kommen soll, mit richtig Dauerfrost und neuem Schnee, so gibt es doch noch mehr Anzeichen dafür, dass die Pflanzenwelt den Winter auch allmählich satt hat.
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Erdbeben und andere Katastrophen
Eckbert, am 15. Januar 2010
Da leben wir mit der Winterkälte doch entschieden besser!
Die Erde ist nicht so stabil, wie sie den meisten wohl erscheinen mag. Allein in den letzten 10 Jahren hat es wirklich reichlich Berichte über Erdbeben und Vulkanausbrüche gegeben, vom Tsunami ganz zu schweigen. Und auch der ist schließlich auch eine Folge der Erdbeben unter dem Ozean.
Die Erde ist nun mal nicht “fertig”. Sie entwickelt sich immer weiter. Das ist eben ein Grundprinzip der Natur. Es gibt keinen Stillstand und das einzige, was in einem stabilen Ökosystem wirklich stabil ist, das ist ganz klar die Veränderung. Und alle diese Ökosysteme leben auf einer Grundlage, der Erde nämlich, die ebenso der ständigen Veränderung unterworfen ist. Nichts ist beständig, alles ist im Fluss.
Eine solche Katastrophe wie die in Haiti oder (Mehr…)
Na, wenn das kein Winter ist!
Eckbert, am 8. Januar 2010
Alles wandelt sich. Nicht nur das Klima. Erst recht das Wetter. In diesem Winter kann man wirklich nicht meckern, dass er etwa zu warm wäre, er hat seinen Namen wirklich verdient. Dieses Bild habe ich heute Morgen an unserem Häuschen aufgenommen

Eiszapfen an unserem Haus
Ich denke mal dass ich es nicht weiter kommentieren will. Aber so viele Eiszapfen waren mir doch tatsächlich mal wieder ein Foto wert. Ansonsten bin ich in den letzten Monaten sehr sparsam mit Fotografieren gewesen, das heißt in meine ursprünglichen Gewohnheiten zurückgefallen, ohne Fotoapparat unterwegs zu sein. Vielleicht sollte ich das mal wieder ändern, kommt es mir in den Sinn, wenn ich dieses Bild nun so betrachte.
Immerhin zeigt sich bei manchen Wetterdiensten ein Silberstreif am Horizont. Es soll nämlich vielleicht in 14 Tagen wieder Temperaturen deutlich über dem Gefrierpunkt geben. Hoffentlich behalten diese Prognosen recht - wer mich kennt weiß, dass ich keine einzige Schneeflocken nötig habe, um zufrieden zu sein.
Allen Besuchern meines Blogs wünsche ich Gesundheit und Glück im nun schon angefangenen Jahr 2010!
Kopfinterne Widersprüchlichkeiten
Eckbert, am 19. Dezember 2009
Wenn ich so draußen bin, dann geht mir öfters durch den Kopf wie es wohl kommen mag, dass man dort nur so wenigen Leuten begegnet. Warum mag das so sein? Einerseits kommt es mir entgegen, dass es so ist, denn ich wäre am liebsten allein in wegloser Wildnis unterwegs. Es ist aber so, dass man sich auch dann nicht mehr einbilden kann, in diesem Land hier in freier Natur zu sein, wenn man irgendwo den ganzen Tag herum gelaufen ist und überhaupt niemand gesehen hat.
Meine Wege sind gewöhnlich nicht allzu weit weg von der nächsten Stadt. Meistens ist das natürlich Nienburg, denn da wohne ich. Nienburg ist zwar eine kleine Stadt, aber immerhin die Kreisstadt hier. Es gibt um die 32.000 Einwohner, wenn ich das richtig weiß. In der unmittelbaren Umgebung der Stadt befinden sich verschiedene Wälder, Moore und natürlich landwirtschaftliche Nutzflächen. Auch die eine oder andere Heidefläche ist vorhanden und man kann insgesamt sagen, dass man eine gewisse Abwechslung in der Landschaft finden kann. Man muss nicht einmal lange danach suchen. Auch die Weser, verschiedene Wasserläufe, die natürlich leider meist kanalisiert sind, und einige Teiche und Tümpel vervollständigen unter anderem die Reize des Draußenseins hier in der unmittelbaren Umgebung.
Manchmal frage ich mich, wie viele der mehr als 32.000 Einwohner überhaupt die Umgebung außerhalb der Stadt kennen, außer natürlich die Straßen, auf denen sie irgenswo hin fahren. Hier sind natürlich zunächst einmal die Jogger und die Nordic-Walker und ein paar andere Leute, die aus Sportgründen draußen sind, wie zum Beispiel die häufig so rücksichtslosen Mountainbikefahrer. Dann gibt es natürlich auch andere Radfahrer und gelegentlich ein paar Reiter, den einen oder anderen, der seine Pferde angespannt und mit der Kutsche unterwegs ist und natürlich auch einige Hundebesitzer.
Aber trotzdem: was mir auf der einen Seite entgegenkommt, finde ich auf der anderen Seite maßlos erschreckend! Hat denn fast kein Mensch mehr Interesse daran, der Natur und der Stille etwas näher zu kommen, kein Bedürfnis nach der Ruhe und dem Sehen, keinen Sinn für das wohltuende Erleben der Abläufe des Lebens von Pflanzen und Tieren da draußen. (Mehr…)
Eiszeit oder Warmzeit?
Eckbert, am 17. Dezember 2009
Heute ist von der allgegenwärtigen Erderwärmung jedenfalls gar nichts zu merken! Es ist schneidend kalt und das Atmen ist nicht angenehm. Bekanntlich bin ich ja trotz meines Hanges immer draußen sein zu wollen ein Mensch der Sonne und der Wärme. Ich bin durchaus nicht geneigt den altbekannten Spruch von den falschen Klamotten für richtig zu halten. Eher erscheint es mir ziemlich stumpfsinnig, wenn jemand so tut, als sei es egal wie das Wetter gerade ist. Es ist auch ein so wesentlicher Bestandteil der Natur, dass schon aus diesem Grund der Gedanke absurd ist, dass das Wetter einen nicht beeinflussen sollte.
Denn auch draußen gibt es so etwas nicht. Ganz gleich, ob es sich um Pflanzen oder um frei lebende Tiere handelt, jedes Lebewesen reagiert auf seine Umwelt und dazu gehört draußen nun einmal ganz maßgeblich das Wetter, das gerade ist. Wie schon an anderer Stelle in diesem Blog bemerkt habe, bin ich persönlich nicht böse darüber, eine Warmzeit erleben zu dürfen und nicht etwa die nächste Eiszeit. Genau daran musste ich heute Früh denken, als die Hunde und ich durch den frostklirrenden Wald gingen. Es war sechs Grad unter Null und die Aussicht, dass es für mehrere Tage so und noch kälter bleiben soll, vermisst mehr wie jedes Jahr ein bisschen die Laune. Na ja, kann ich mal wieder etwas mehr schreiben, weil ich solche Dinge, die ich draußen machen will, dann doch lieber etwas aufschiebe.
Zum Beispiel kann ich auch voll wieder etwas mehr Sprachen lernen. Das ist etwas, was mir in der Schule überhaupt keinen Spaß gebracht hat, und was ich aber jetzt ganz gerne mal mache. Dabei kommt es mir allerdings nicht auf die letzte Präzision von geschliffener Hochsprache an. Spaß macht es mir soweit, dass ich gern mit dem Gefühl losfahre, im Ausland die Alltagssituationen in der Landessprache bestehen zu können. Natürlich geht es auch ohne das - wozu hat man schließlich Hände und Füße? - aber es macht einfach viel mehr Spaß. Und darum lerne ich eigentlich jeden Winter ein bisschen Portugiesisch, Französisch, Spanisch und Englisch. Woraus man sieht, in welche Richtung meine Reisebewegung geht. (Mehr…)
Hunde
Eckbert, am 26. November 2009
Ach ja, die Hunde… Ist es nicht irgendwie merkwürdig, dass es so viele Menschen gibt, die unbedingt einen Hund haben möchten? Was ist es, was so viele veranlasst, die Umständlichkeiten, Kosten, denn Zeitaufwand und manche Beeinträchtigungen des täglichen Lebens in Kauf zu nehmen, nur damit sie einen Hund oder auch mehrere Hunde um sich haben können?
Meine Überzeugung ist, dass das evolutionär ganz tief in der Menschheit verankert ist. Denn Hunde haben entscheidendes dazu beigetragen, dass der Mensch den heutigen Stand seiner Entwicklung überhaupt erreichen konnte. Wahrscheinlich muss ich an dieser Stelle nicht aufzählen, für was alles Hunde in der Vergangenheit und auch bis zum heutigen Tage ihren Menschen nützlich waren und sind.
Es gibt auch heutzutage Forscher, die den Beginn der Haustierwerdung des Hundes deutlich früher annehmen, als die 15.000-20.000 Jahre, die bisher als wahrscheinlich gehandelt wurden. Es gibt Vermutungen, die bis zu 100.000 Jahren des Zusammenlebens von Hunden und Menschen reichen. (Mehr…)