Draussen umhergestreift

Was mir draussen auffiel, einfiel oder passierte

Reisighaufen, Laubhaufen und Tiere im Garten

Autor , am 7. August 2015


In meinem Garten befindet sich vieles, was die Besitzer von Sterilgärten verständnislos als Abfall betrachten.

Dieser hohe Reisighaufen ist als Versteck ebenso beliebt wie als BrutplatzSolche Leute erkennen vermutlich nicht, dass im Garten Natur ablaufen kann. Und vor allem interessiert es sie erkennbar nicht, dass die schrecklichen Gärten, in denen zwischen einzelnen Pflanzen blanke Erde oder Mulch, allerschlimmsten Falls schwarze Plastikfolie zu sehen ist – wo also zwischen den gewollten Pflanzen die natürliche Flora ständig vernichtet wird, und wo fast nur Gewächse zu sehen sind, die den Insekten und anderen Tieren nicht den geringsten Nutzen bringen – dass diese Art von Gärten eine entsetzliche lebensfeindliche Wüste sind, wenn man sie mit den Augen der von Natur aus hier vorkommenden Lebewesen betrachtet. Da nützt es überhaupt nichts, wenn jemand sich auf der anderen Seite als Vogelfreund ausgibt und zwar drei Nistkästen aufhängt, vielleicht auch im Winter Futter streut, aber die natürliche Nahrungsgrundlage und die notwendige Struktur des Lebensraums der Vögel gnadenlos vernichtet.

Dabei kann jeder für die einheimische Fauna und Flora auf dem eigenen Grundstück ganz viel tun. (Mehr…)

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Einheimische Wildpflanzen im Garten

Autor , am 4. August 2015


Im Bild zu sehen sind der Wasserdost, Blutweiderich, Clematis, Gebuesch aus Feldahorn und Hartriegel, eine Bananenstaude und ein paar andere Kleinigkeiten.Leider sehen die meisten Gärten geradezu schrecklich steril aus, denn bei der Anlage wird offenbar nach drei Kriterien gehandelt: optische Effekte, kein Wildwuchs und möglichst wenig Pflege, die zur Erhaltung der sterilen Unnatur erforderlich ist. Das Ganze geht auf Kosten von Natur und insbesondere auch der Tierwelt im Garten. Eine ansprechende Umgebung mit wenig Pflegeaufwand lässt sich aber auch deutlich naturfreundlicher erreichen.

Seit Jahrzehnten versuche ich Natur im Garten zu haben und trotzdem ein paar exotische Pflanzen zu integrieren, die mich (Mehr…)

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Kletterpflanzen

Autor , am 27. Juli 2015


Clematis tangutica Mongolische Waldrebe im Hintergrund ist recht schnellwuechsig, der Efeu vorn wächst an einem toten KirschbaumEine andere Gruppe von Pflanzen, die ich besonders anziehend finde, sind die Kletterpflanzen. Sie schaffen eine Atmosphäre, die etwas Wildes und Verwuchertes, Verwunschenes an sich hat. Das ist es, was mich daran anzieht. Immerhin sind für mich verwilderte Gärten deutlich attraktiver als penibel gepflegte ornamentale oder auf Farbeffekte bedachte und nach menschgemachten Maßstäben aufgeräumte Künstlichkeit. Ich präzisiere: die nach den letztgenannten Kriterien angelegten und gärtnerisch gepflegten Gärten finde ich einfach nur abstoßend.

Ein gewisses Ausmaß an kletternden Ranken hilft folglich, das Wildnishafte hervorzubringen, (Mehr…)

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Bananenstauden – noch ein paar Bemerkungen und Bilder

Autor , am 26. Juli 2015


Meine Sikkimensis Ende Juli 2014Eigentlich war der vorherige Artikel zu den Bananen noch etwas unvollständig. Daher trage ich hier noch ein bisschen was nach zu dieser meiner Macke. Nach wie vor sind es die enorme Wüchsigkeit, das leicht subtropische Flair und die im Lauf der Zeit imposante Gesamterscheinung dieser Stauden, die mich daran anziehen.

Musa sikkimensis soll ja fast so frosthart sein wie Musa basjoo. Darum werde ich sie im nächsten Jahr auch „freilassen“, in dem ich sie aus ihrem Kübeldasein entlasse und auspflanze. Die Darjeeling-Banane, wie man sie auch nennen kann, wenn man sich nicht des botanischen Namens bedienen will, hat (Mehr…)

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Bananen-Update

Autor , am 17. Juli 2015


Bei guenstiger Witterung und ausreichender Versorgung mit Wasser und Naehrstoffen kann man beim Wachsen zusehen

Lange habe ich nichts mehr zu den Bananen in unserem Garten geschrieben. Darum, auch für Euch liebe E-Mail-Schreiber, werde ich das jetzt einmal nachholen. Dadurch, dass der alte Draußen-Gesehen-Blog nicht mehr online ist, sind ja auch die älteren Beiträge mit vielen Bildern alle futsch.

Zur Zeit verfüge ich über drei Bananen-Arten: Musa basjoo, Musa sikkimensis und Musa velutina. Die erste und letzte sind frei ausgepflanzt, die Sikkimensis lebt im Kübel. (Mehr…)

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Jägerherrlichkeit unter Beschuss! – Jagd und Jäger Teil 13

Autor , am 25. November 2013


Das Rehwild gibt es fast überall bei uns. In manchen Regionen kommen auch schwarze Exemplare vor.Es bringt nichts, wenn ich jetzt alles noch einmal von vorne aufzähle. Aber ich kann noch etwas verraten: Ich habe es nie bereut, damals so total mit der Jägerei aufgehört zu haben. Im Gegenteil: Diese Entscheidung bedeutet für mich ein GROSSES PLUS an Zufriedenheit. Eine Steigerung wäre für mich, meinen Fleischkonsum nicht nur, so wie jetzt schon seit Langem, stark reduziert zu haben, sondern es zu schaffen, vollends zum Vegetarier zu werden. Ich arbeite dran. Kein Mitgeschöpf mehr töten zu müssen tut einfach gut – und ebenso das Bewusstsein, dass andere das ebenfalls nicht, bis jetzt noch immerhin weniger müssen, damit ich das Fleisch von Lebewesen mit einem klar erkennbaren emotionalen Empfinden essen kann.

Die Beschäftigung mit lebendigen Tieren, das Sich-Hineindenken in das Anders-Sein von Lebewesen und das ständige Verbessern des eigenen Umgangs mit den Tieren ist für mich ein ungleich reizvolleres Tun. Auch die Beobachtung, das Erleben auf Entfernung könnte man sagen, übt diesen Reiz auf mich aus, so dass ein Tier nicht unbedingt zahm sein muss, damit ich mich von ihm angezogen fühle. Nicht reizvoll ist für mich die Vervollkommnung des Wissens über Tiere, um das Tierverhalten mit dem Ziel zu nutzen, ein immer erfolgreicherer Töter freilebender Wildtiere zu werden.

Ein Schuss ist nicht nur brutal laut, er ist auch von brutaler Wirkung. Nie werde ich die verstehen, die sich dafür begeistern können. Ich bin nun mal gewaltfrei veranlagt und das passt nicht zum fortgesetzten Gebrauch dieser Schießprügel.

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»Gar lustig ist die Jägerei« – Jagd und Jäger Teil 12

Autor , am 24. November 2013


Das mag wohl jeder gerne sehen!Was ist denn nun das Ergebnis aus alldem, was ich hier geschrieben habe?

Ich habe beschrieben, was ich erlebt oder beobachtet habe, was ich gedacht habe und manches erwähnt, was ich von externen Quellen aufgefangen habe.

Sicher erscheint es an manchen Stellen so, als wenn einige Gedankengänge nicht zusammenpassen. Oder auch so, dass man sich fragt, warum einer, der nach Natur sucht, nach fünfjähriger Erfahrung die Jagd so total aufgegeben hat.

Diese Entscheidung ist ein Konglomerat aus all den Schattenseiten gewesen, die ich hier zusammengetragen habe. Das negative Erleben bei der Jägerei überwiegt für mich eben weit die positiven Aspekte. (Mehr…)

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