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Der zweite Schnitt der Wunderhecke

Autor , am 1. August 2011

Sie ist schon enorm gewuchert in diesen sechs Wochen und vier Tagen!Bereits ein einhalb Monate nach dem ersten Schnitt konnte ich die Wunderhecke heute zum zweiten Mal zurückschneiden. Das sind nur sechs Wochen und vier Tage, in denen die kleinen Ulmen ein enormes Wachstum hingelegt haben. Und das, obwohl das Wetter dieses Wachstum sicher nicht gefördert hat. Es war nämlich kalt und düster. Jedenfalls dafür, dass heute der 1. August ist und wir also mitten im so genannten Sommer sind. Das war ein echter Härtetest und den hat meine Wunderhecke bravourös bestanden, denn sie ist nicht nur nach oben und in die Breite gewachsen, sondern auch noch um einiges dichter geworden. Die Bilder lassen es ganz gut erkennen.

Man kann erkennen, dass in den Blattachseln noch haufenweise neue Triebe entstehen.Über das Verhalten von Ulmus pumila celer kann ich auch noch zwei Aussagen machen. Wie ich schon mal bemerkt hatte, sind die beiden Enden der Hecke im Wachstum etwas hinter dem weitaus größeren Teil zurück geblieben. Das ist nach wie vor so. Die beiden Enden der Hecke werden aber durch andere Pflanzen beschattet und haben sicher auch mit Konkurrenz im Wurzelraum zu kämpfen. Daneben meine ich, dass der Boden an der einen Seite in erster Linie aus Sand besteht. Diese Seite zeigt nur das halbe Wachstum wie die eigentliche Hecke. Aber das ist ja kein Wunder, denn wenn die Wurzeln keine Nährstoffe erreichen können, dann kann die Pflanze eben nicht mit voller Kraft leben. Und es scheint mir auch wirklich so, dass Lichtmangel für diese Ulmen eine echte Beeinträchtigung darstellt.

Ich habe sie wieder ordentlich heruntergestzt und auch zwischen den beiden Reihen nochmal senkrecht geschnitten. Sie soll sich so dicht wie moeglich verzweigen und dafuer kenne ich nur 3 Moeglichkeiten: schneiden, schneiden und nochmals schneiden. Auch wenn es schwerfaellt, dass sie dann erstmal wieder niedriger ist.Die andere Beobachtung ist wieder die gleiche wie im Frühjahr: Wasser scheint ein stark begrenzender Faktor dieser Hecke zu sein. Sobald es zu trocken wird verlangsamte sich das Wachstum sichtbar. Das ist natürlich ein ganz hervorragend gutes Zeichen, denn das zeigt mir schon jetzt, dass die Regulierung des Wachstums im weiteren Verlauf kein Problem sein wird. So wird es ja auch in der Webseite der Wunderhecke beschrieben. Für mich bedeutet das auch, dass ich wohl des Öfteren die Hecke schneiden sollte, während sie noch wächst. Aber dass ich hinterher, wenn sie ihre Ziel-Höhe erreicht hat, den Austrieb in Grenzen halten können werde und auf diese Weise später mit relativ wenig Schnitten die Form erhalten kann.

Da Gehoelze meist erst in zweiten und dritten Vegetationszeit nach der Pflanzung ihre volle Kraft entfalten rechne ich damit, dass der Unterschied sich irgendwann ausgleicht. Ausserhalb des Zauns habe ich nur eine Reihe gepflanzt, das sieht zusaetzlich nach weniger aus.Damit sehe ich schon jetzt, dass der Kauf dieser Pflanzen eine richtige Entscheidung war. Denn schnell erreichbarer Sichtschutz und ein pflegeleichter Endzustand sind sicher für jede Hecke sehr angenehme Eigenschaften!

Die Hecke mit dem Turbo. Von 0 auf 180 cm in nur 1 Jahr!

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Eine Reaktion zu “Der zweite Schnitt der Wunderhecke”

  1. Soeren

    hallo gibt es Bilder vom Winter??

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