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Meine Wunderhecke – schnellwachsende Hecke aus Ulmus pumila celer

Autor , am 18. Mai 2011

Die Wuchskraft dieser schnellwachsenden Hecke zeigt sich schon jetzt kurz nach der Pflanzung!Hier möchte ich zeigen, wie sich meine so genannte Wunderhecke, eine besonders  schnellwachsende Hecke aus Ulmen, entwickelt.

Im letzten Jahr suchte ich nach Heckenpflanzen, die in möglichst kurzer Zeit eine dichte hohe Sichtschutzecke ergeben sollten. Denn im Winter 2009/2010 waren große Teile unserer Lebensbaum-Hecke dem Frost zum Opfer gefallen. Ich gab ihnen noch einen Sommer Zeit, obwohl ich keinerlei Hoffnung hatte, dass sie sich erholen konnten. Es kam auch so, wie ich es erwartet hatte: die Hecke bot nur noch einen schäbigen Anblick, wobei es eine Frage kurzer Zeit war, bis die braunen Nadeln abfallen und die meisten Lebensbäume nur noch Gerippe sein würden – durchsichtig und hässlich.

Der Zaun ist einen Meter hochZufällig traf ich im Internet auf eine Seite, die unter dem Begriff „Wunderhecke“ Heckenpflanzen anbot. Diese sollten ein derart rasantes Wachstum an den Tag legen, wie ich es noch nie gesehen hatte. Schneller sogar als die unter Handelsnamen wie „Schnellwachs-Zypressen“ und ähnlichen angebotenen Hybriden Cupressocyparis lawsonii (aus Cupressus uns Chamaecyparis). Mit denen habe ich eher nicht so tolle Erfahrungen, obwohl das Wachstum der ersten Jahre wirklich unglaublich war. Aber einen scharfen Rückschnitt vertragen diese Pflanzen nicht. Die Hecke war zu breit und zu hoch geworden (selber schuld, ich weiß) und trotz gegenteiliger Behauptungen im Internet kam keinerlei Neuaustrieb aus dem alten Holz heraus. Aber das nur am Rande.

Als schnellwachsende Hecke soll sie im Sommer schon richtig was darstellenDie Heckenpflanzen der Wunderhecke gehören zu den Ulmen, heißen botanisch Ulmus pumila celer. Sie sind eine Ulmen-Art aus Turkestan. Das ist eine trockene Gebirgslandschaft in Vorderasien, wo es im Winter lausig kalt wird. Daher wirbt das Unternehmen auch damit, dass diese Hecke extrem winterhart ist. Zugegeben: es ist keine einheimische Heckenpflanze und wer puristisch standortgerecht-einheimisch pflanzen will, wird darüber mit Sicherheit die Nase rümpfen. Ich will bei dieser Hecke ebenso über dieses Manko hinwegsehen wie vor ein paar Jahren bei der Zypressen-Hecke. Nach dem Motto: der Zweck heiligt die Mittel! Denn es kommt mir darauf an, durch eine schnellwachsende Hecke einen wirklich dichten Sichtschutz in möglichst kurzer Zeit zu erreichen – am liebsten schon vorgestern. Und da ist mir ein grüner Anblick immer noch lieber, als wenn ich eine Sichtschutzwand aus Holz oder Stein errichten würde.

Danach sieht sie aus als waere sie nicht mehr vorhandenSo bestellte ich mir denn Heckenpflanzen für eine zweireihige Hecke und war zunächst einmal erstaunt über den günstigen Preis. Die Firma liefert zur richtigen Pflanzzeit aus, d.h. im Herbst und im Frühjahr. Es handelt sich um frisch ausgemachte Pflanzen ohne Ballen, nicht um Containerware.

Am Anfang Oktober rodete ich also die Lebensbäume, die wir mit dem Häuschen schon übernommen hatten. Dann bereitete ich die Pflanzfläche vor, indem ich den Streifen tief umgrub und den Bodenverlust ausglich, der durch das ausgraben der alten Wurzelstöcke entstanden war. Aber der Schnitt ist unbedingt erforderlich, damit die Pflanzen mit vielen Trieben emporwachsen.Dazu verwendete ich beste, voll verrottete schwarze Komposterde. Diese vermischte ich gut eineinhalb Spaten tief gleichmäßig mit der vorhandenen Erde. Eine Maloche, die mein Rücken auch nicht einen einzigen Spatenstich länger durchhalten wollte, als ich dafür wirklich brauchte. Aber in der Kulturanleitung auf der Verkaufsseite stand unter anderem, dass das starke Wachstum natürlich auch vom Nährstoffangebot abhängt, und daher denke ich, dass dem sandigen Boden eine kräftige Verbesserung nicht schaden wird. Ein paar Hände voll Hornspäne und Steinmehl konnte ich mir darum auch nicht verkneifen.

Kurz darauf kamen die bestellten Pflanzen an. Wer glaubt, dass solche Pflanzen schon richtig etwas darstellen müssten, wenn sie geliefert werden, der irrt sich gründlich. Sie kommen in einem sehr unscheinbaren Zustand an, die Powerpflanzen mit dem rasanten Wachstum. Man könnte sie als dünne Zweiglein beschreiben, die am einen Ende ein paar Würzelchen haben. Die schnell wachsende Wunderhecke kann man in diesem Stadium noch gar nicht sehen. Die meisten Bäumchen sind streichholzdünn oder weniger.

Dieses Bild entstand am 15ten AprilDie Pflanzanleitung habe ich allerdings nicht genau beachtet, denn sie sieht vor, die ganze Heckenfläche mit Folie abzudecken, damit der Boden die Feuchtigkeit besser festhält. Das widerstrebte mir einfach und darum habe ich meine beiden Reihen nur halb nach der Kulturanleitung gepflanzt und anschließend dick mit Rindenmulch abgedeckt, anstatt Kunststofffolien zu verwenden und Löcher für die Bäumchen reinzuschneiden. Die Pflanzung soll sehr nass erfolgen. Die Pflanzen werden praktisch eingeschlämmt. In den nächsten Tagen habe ich noch ein paarmal kräftig gegossen. Nach Kulturanleitung soll man sie dann über Winter „ruhen lassen“.

Zu dieser Zeit konnte man zusehen wie jeden Tag mehr Laub herauskamMitte März müssen die unscheinbaren Pflänzchen dann auf 10-15 cm über dem Boden zurückgeschnitten werden. Das sieht hinterher aus, als wenn man praktisch nichts mehr hat. Aber es zeigten sich schon erste verdickte Knospen an den Bäumchen, die man über Winter noch nicht erkennen konnte. Also keine Sorge, wenn die ganze Pflanzung bis zum Frühjahr erstmal wie tot wirkt und nach Garnix aussieht.

Denn in der zweiten Märzhälfte setzte der Austrieb ein.

Er kam nicht bei allen Pflanzen gleichmäßig. Sondern es waren individuelle Unterschiede zu sehen im Beginn und in der Intensität der Blattbildung.

Jetzt sieht sie schon ganz anders ausLeider sind einige wenige einzelne Pflanzen ausgefallen. Ich führe das allerdings nicht auf die Qualität des gelieferten Pflanzguts zurück. Sondern einerseits darauf, dass ich die Pflanzung mit Ausnahme der ersten Woche nach dem Pflanzen vielleicht nicht feucht genug gehalten habe, und andererseits darauf, dass der Winter extrem früh und hart einsetzte. Die Temperaturen gingen bis -21° herunter, was bei uns wirklich ungewöhnlich ist, und die Frostperiode dauerte sehr lange. Das ist für frisch gepflanzte Bäumchen natürlich nicht gerade günstig. Mögen sie auch in im angewachsenen Zustand noch so frostresistent sein. Und einzelne Ausfälle sind durchaus normal, auch bei anderen Pflanzungen.

Aus der Naehe erkennt man schon, wie viel Masse die Winzlinge schon gebildet habenZum Glück hatte ich an anderer Stelle einige überzählig bestellte Exemplare gepflanzt. Mit denen wollte ich die entstandenen Lücken in der oben erwähnten Zypressenhecke ausgleichen. Und einige von diesen nahm ich nun Anfang Mai, obwohl sie mitten im Austrieb waren und schon kräftig Laub gebildet hatten, und setzte sie in die wenigen Lücken. Das hat wunderbar geklappt, sie haben mir das Umpflanzen zur falschen Zeit überhaupt nicht übel genommen. Und an der anderen Stelle waren sie ohnehin verzichtbar.

Zum Groessenvergleich meine Hand an der PflanzeJetzt ist es Mitte Mai und meine kleinen Ulmen sehen schon richtig grün aus. Wenn man bedenkt, dass sie sich am Anfang der ersten Saison nach dem Pflanzen befinden, dann kann man schon jetzt staunen, mit welcher Kraft das Grün hervor kommt. Man vergleiche einmal die bleistiftdünnen 15 Zentimeter hohen Stämmchen mit der Masse an Zweigen und Laub, die sie jetzt schon hervorgebracht haben. Zurzeit kann man beobachten, dass praktisch aus jeder Blattachsel schon weitere Seitenzweige gebildet werden.

Aus den Blattachseln spriessen schon die naechsten Zweige.  Wenn das nicht dicht wid . . Ich bin mal gespannt zu sehen, wie das weitergeht, und werde an dieser Stelle im Abstand weniger Wochen weitere Bilder und Erfahrungsberichte posten, denn Hecken sind für viele interessant, die einen Garten haben. Für den Anfang bin ich auf jeden Fall hoch zufrieden und denke, dass meine Hecke halten wird, was auf der Verkaufsseite versprochen wird.

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Die Hecke mit dem Turbo. Von 0 auf 180 cm in nur 1 Jahr!

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36 Reaktionen zu “Meine Wunderhecke – schnellwachsende Hecke aus Ulmus pumila celer”

  1. Mona

    Ich bin gespannt wie sich die Hecke weiterentwickelt. Meine Hecke ist nun auch wirklich am Ende und ich muss dringend etwas tun. Vielleicht ist das ja eine Alternative. Ich drücke auf jeden Fall die Daumen und freue mich auf die Fortsetzung.

  2. Sabrina

    Hallo,
    endlich mal etwas positives über die “Wunderhecke”! Leider habe ich in verschiedenen Foren nicht viel Positives lesen können, obwohl keiner der Blogger Erfahrung mit der Hecke hatte.
    Ich selbst habe ich die Hecke Ende Mai diesen Jahres (2011) eingepflanzt. Direkt nach Anleitung, also auch mit Folie, da wir hier mit sehr viel Unkraut zu kämpfen haben.
    Ich dachte auch erst, oh Gott, aus diesen Stängel soll was werden?!!
    Ein paar Wochen später schon die ersten Triebe! Nun werde ich sie im Herbst wieder zurückschneiden und hoffen, dass es so weiter geht wie bisher! In meinen Augen eine super Hecke, die schnell wächst und hoffentlich bald ihren Zweck des Sichtschutzes erfüllt.
    Ich kann sie jedenfalls nur empfehlen.

  3. Eckbert

    Hallo Sabrina,
    ja und bis jetzt bin ich immer noch total begeistert! Diese merkwürdigen Foren habe ich auch gefunden und habe die Pflanzen trotzdem bestellt. Wenn man konnte gleich erkennen, dass da Leute irgendwelche Gerüchte weiter trugen oder selbst konstruierten… aber das ist ja in vielen Foren so und man wird es irgendwann müde, da überhaupt noch nachzusehen.

    Wenn ich Zeit habe und das Wetter stimmt, werde ich morgen oder übermorgen den nächsten Schnitt in Angriff nehmen, wenn’s nicht geht dann erst nächste Woche. Danach gibt es dann neue Bilder und ein paar Worte dazu.

    Offenbar Schneiden Sie Ihre Hecke ja nicht so häufig. Würde mich mal interessieren, ob sie trotzdem dicht wird.

    Gruß, Eckbert

  4. Hat jemand Erfahrung mit Wunderhecke (Ulme)? - Hausgarten.net

    […] […]

  5. Dirk

    Hallo Zusammen,
    Meine Wunderhecke die ich letztes Jahr gepflanzt habe ist auch schon 1,5 meter hoh.

    Hat jemand schon mal versucht sich ableger zu ziehen??
    Wenn ja wie habt ihr das gemacht??

    lg Dirk

  6. Eckbert

    Hallo Dirk,
    dass man Ableger aus diesen Ulmen ziehen kann glaube ich erst einmal nicht. Die gekauften Pflanzen sehen für mich so aus, als seien sie aus Saatgut entstanden.

    Nach der Pflanzung soll man ja die Setzlinge zurückschneiden. Die abgeschnittenen Oberteile habe ich in Wasser gestellt. Das war im März, zu einer Zeit wo man ja auch Osterstraße aus Weidenzweigen und anderen Gehölzen hereinholen kann. Bei den Weidenzweigen hat man es dann oft, dass sie im Wasser Wurzeln schlagen. Die abgeschnittenen Ulmenzweige haben zwar Laub getrieben, aber auch nach sechs Wochen noch keine einzige Wurzel produziert. Daher vermute ich, dass diese Form der Vermehrung bei ihnen nicht funktionieren wird, also keine Stecklinge möglich sind.

    Gruß, Eckbert

  7. Pantani

    Hallo Wunderheckenfreunde, habe eure Einträge gelesen. Vorweg gleich Danke für Eure Ratschläge/Fotos usw. Ich möchte auch diese Hecke pflanzen. Könnt ihr mir bitte helfen zu meinen Fragen:
    Wo habt ihr die Pflänzchen und zu welchem Preis gekauft?
    Ich möchte 2-reihig pflanzen. Wie breit wird die Hecke?
    Wie oft, pro Jahr, muss ich dann die Hecke schneiden?
    Gruß Pantani

  8. Eckbert

    Hallo Pantani,

    die Pflanzen habe ich bei dem Unternehmen gekauft, das man von dieser Seite aus über den Klick auf den Banner erreicht. Ich habe auch keine einzige andere Bezugsquelle finden können. Der Preis ist gestaffelt und für solche kleinen Mengen von 130 Stück liegt er bei etwas über einem Euro pro Pflanze.

    Wie aus meinen Artikeln hervorgeht habe ich zweireihig gepflanzt. Aber da es hier erst im letzten Herbst war und dieses die erste Vegetationsperiode meiner Wunderhecke ist, kann ich über die “Endbreite” noch nichts sagen. Allerdings hat derjenige, der die Hecke schneidet, natürlich entscheidenden Einfluss darauf, wie breit er sie werden lässt. Ende September oder Anfang Oktober werde ich einen neuen Artikel posten mit den Bildern zum Ende der ersten Vegetationszeit. Wie schon beschrieben habe ich sie immer kräftig zurückgenommen, um mehr Dichte zu erzielen. Da die Hecke an der Straßenseite wächst kann ich sie nach außen auch nicht unbegrenzt weiter wachsen lassen. Darum werde ich sie dort nur noch ungefähr 10-15 cm weiter herauslassen. Allerdings in mehreren Schüben, so dass sich viele Verzweigungen bilden können.

    Etwas Geniales an dieser Hecke ist meiner Ansicht nach auch die Möglichkeit, das Wachstum zu steuern. Wenn man zunächst ein kräftiges Wachstum haben möchte, um recht bald eine hohe dichte Hecke zu haben, dann ist es wichtig, genug Nährstoffe und vor allen Dingen auch Wasser zuzuführen. Daher macht der Rat in der Kulturanleitung schon Sinn, die gesamte Pflanzfläche mit einer Folie abzudecken und die Pflanzen in Schlitze zu setzen, damit die Verdunstung aus dem Boden gebremst wird. Wie gesagt: mir widerstrebt das und ich würde auch beim nächsten Mal lieber mehr gießen als die Folie ansehen zu müssen. Was ich bereits sehen kann, war, dass das Wachstum sofort zurückgeht, wenn die Hecke weniger Wasser bekommt. Daher sehe ich es als sicher an, dass ich nach Erreichen der gewünschten Höhe das Wachstum so bremsen kann, dass 2, höchstens 3 Schnitte im Jahr ausreichen werden.

    Meine bisherigen und zukünftigen Artikel über die Wunderhecke sind oder werden übrigens unter dem URL http://www.heinenberg.eu/category/wunderhecke/ aufgelistet.

    Gruß, Eckbert

  9. Dirk

    Ich habe letztes Jahr die Hecke bestellt.
    Sie kamm ganz klein dünne unscheinbare Äste so wie oben auf dem Bild.
    Jetzt habe ich ein zweites mal Hecke bestellt die gestern angegommen ist aber dieses mal sind das schon richtige Büche ca 50 cm hoch und schon verzweigt.

    Jetzt hab ich da mal eine frage soll ich die trotzdem auf 10-15 cm runterschneiden obwohl sie ja schon so gross ist????

    lg Dirk

  10. Eckbert

    Hallo Dirk,

    wenn es meine Pflanzen wären, dann würde ich sie unbedingt zurückschneiden, auch wenn es einem in der Seele weh tut. Aber erst nächstes Jahr Mitte März, so wie es in der Kulturanleitung steht. Also jetzt pflanzen und im März zurückschneiden. Sie werden sich dann nicht nur noch besser verzweigen, nämlich von unten an, sondern auch besser anwachsen und mehr Zuwachs produzieren.

    Gruß, Eckbert

  11. Elke

    Hallo äWunderheckenfreunde.
    Ich möchte die Hecke auch bestellen, kann sie aber nur in Kübel pflanzen. Hat jemand Erfahrung damit? ich kann grad mal eine Möhre von einer Stachelbeere unterscheiden und brauch dringend Rat .
    Vielen Dank
    Elke

  12. Eckbert

    Hallo Elke,
    mit der Kübelpflanzung der Wunderhecke habe ich keine Erfahrung. Aber ich habe vor Jahren andere Gehölze in Kübel gepflanzt, wie Hartriegel, Flieder, Weide, Schneebeeere und andere. Das hat einwandfrei funktioniert und die Sträucher sind über Jahre ohne Umpflanzen gewachsen. Die Gefäße waren recht groß. Als Erde hatte ich Gartenerde mit Kübelpflanzenerde gemischt. Da du wahrscheinlich keine Gartenerde zur Verfügung hast, schlage ich sog. Pflanzerde vor, die zur Beimischung in Pflanzlöcher oder zur Bodenverbesserung auf kleineren Pflanzflächen gedacht ist. Eigentlich denke ich, dass du die billigste Erde nehmen kanst, die angeboten wird. Sie wird sicher in Struktur und Nährstoffgehalt den Ansprüchen der Ulmen genügen. Natürlich gebe ich keine absolute Garantie darauf, würde es aber nicht schreiben, wenn ich nicht felsenfest überzeugt wäre. Da du die Pflanzen geliefert bekommst, mussst du sie nicht von anderen unterscheiden können – da kann dann eigentlich nix schief gehen .. . ;-)
    Gruß, Eckbert

  13. Soeren

    Hallo zusammen,
    ich habe so lange nach son einer Hecke gesucht. Noch nicht einmal ein Gärtner konnte mir weiterhelfen

    Wie ist es im Winter? Wirft sie das Laub ab?

  14. Pantani

    Hallo, ich habe die Wunderhecke nun gepflanzt. Bin echt gespannt ob diese “Dünnen Stäbchen” eine Hecke ergeben. Vielleicht daher der Name: Wunderhecke. Hätte noch Infos von euch gebraucht die bereits diese Hecke besitzen. Danke vorab für eure Infos.

  15. Andreas

    Hallo miteinander!
    Mir gefällt die Wunderhecke auch sehr. Mich würde aber trotzden interessieren wie sie im Winter aussieht.
    Danke für Info´s
    Andreas

  16. Eckbert Heinenberg

    Hallo Andreas,
    hab’ heute ein Bild gemacht:
    http://www.heinenberg.eu/wunderhecke/die-wunderhecke-im-ersten-winter-2/

  17. Markus

    Ich bin bereits Besitzer einer fast 2 Jährigen Wunderhecke. Mir ging es auch wie euch. War am Anfang skeptisch, ob aus den kleinen Holzstäbchen eine Hecke werden sollte, aber sie wuchs und wuchs. Gesetzt habe ich sie im April 2010. Ende des Sommers habe ich sie schon 2* geschnitten um sie nicht höher als 1 m zu haben. Voriges Jahr wurde auch 2* geschnitten und nun steht sie da wie eine 6 – 10 jährige Ligusterhecke. 1,5 m hoch und rund 0,75 m dick. Die Blätter sehen wirklich sehr toll aus und haben auch eine schöne Farbe. Die Hecke ist total anspruchslos. Habe sie nicht gedüngt und auch nicht extra gegossen und sie wächst trotzdem. Wie es allerdings in ein paar Jahren aussieht, kann ich natürlich nicht sagen, da die Ulmen erst bei ca. 6m ausgewachsen sind….. aber andere Heckenpflanzen werden noch größer.
    Habe mir trotzdem auch heuer wieder ca. 100 Stück bestellt, um sie statt einer Kirschlorbeerhecke zu pflanzen. Die sind mir erfroren bzw verdurstet.

    Traut euch ruhig sie zu setzen und ihr habt in einem Jahr eine dichte schöne Hecke die ihr nach eurem .belieben schneiden könnt. Auch ich habe sie 2reihig gesetzt, um sie möglichst dicht zu bekommen.

    Das Wachstum kann man auch sehr gut über das Wässern steuern. Wo das Wasser nach einem Regen länger stehen bleibt, bzw. Zeit hat in den Boden zu ziehen, dort wächst sie schneller, als bei unebenem Gelände.

    Gruß Markus

  18. Eckbert Heinenberg

    Hallo Markus,
    danke für Deinen Erfahrungsbericht! Er ergänzt meine bisherigen Beobachtungen sehr schön und macht Vorfreude auf die weitere Entwicklung.

    Besonders interessant ist für mich, dass die Steuerung des Wachstums mit mehr oder weniger Wasser offensichtlich funktionieren wird.

    Gruß, Eckbert

    Per E-Mail erhielt ich gestern folgende Anfrage:

    Hallo Herr Heinenberg,

    interessiert verfolge ich Ihre Berichte über die Wunderhecke. Ihre “Wachstumserfolge” haben mich veranlasst, mir auch einige “Stöckchen” zu pflanzen. Zur Probe erst einmal nur 10 Stück an der Zahl. Zwei Fragen hätte ich: 1. Welchen Dünger benutzen Sie und wie häufig? 2. Haben Sie schon einmal versucht, aus dem Schnitt neue Stecklinge zu ziehen?
    Über eine kurze Antwort würde ich mich sehr freuen. Im Moment dünge ich mit gekörnten Rinderdung und gieße jeden Tag.

    Mit freundlichem Hobby-Gärtner-Gruß
    (hier steht in der Mail der Name, den ich natürlich nicht veröffentlichen werde)

    Die Mail möchte ich allerdings hier öffentlich beantworten, denn es könnte ja sein, dass sich noch andere BesucherInnen dieses Blogs die gleichen Fragen stellen.

    Was den Dünger angeht, so habe ich mir mal den empfohlenen Flüssigdünger von der Wunderhecke-Firma im Internet angesehen. Ich kam zu dem Schluss, dass es ähnliche Dünger auch bei uns zu kaufen gibt. Es handelt sich nämlich um einen Volldünger, der auch diverse Spurenelemente usw. enthält. Darum habe ich im Baumarkt einfach einen ähnlich zusammengesetzten Flüssigdünger mitgenommen. Laut Aufschrift war er zwar für Balkon-und Kübelpflanzen gedacht. Aber worauf es mir ankam war, dass auch hier Spurenelemente zugesetzt waren. Außerdem denke ich das ein Meeresalgenextrakt und ein Extra-Anteil Eisen nicht schaden können, wobei mir der Nutzen des Meeresalgenextrakts nicht so richtig klar ist. Aber so etwas findet sich auch in Bewurzelugsmittel für Stecklinge und die Anregung des Wurzelwachstums kann die Entwicklung der Pflanzen schließlich noch fördern. Das Eisen ist bekanntlich für die Chlorophyllbildung wichtig und bei überdurchschnittlichem Wachstum wird auch überdurchschnittlich viel verbraucht werden, also schent eine Ergänzung sinnvoll zu sein. Es ist aber durchaus möglich, dass ein weniger kompliziert aufgebauter Dünger auch ausreicht. Der Hersteller war übrigens die Firma Compo, die ich neben einigen anderen für einen renommierten Erzeuger in diesem Bereich halte.

    Der Rinderdung dürfte aus meiner Sicht auch alles enthalten, was zum Wachstum nötig ist.

    Markus schreibt oben sogar, dass seine Wunderhecke ganz ohne Dünger und Gießwasser kräftig gewachsen ist.

    Mit der Regelmäßigkeit der Düngergaben habe ich es nicht sonderlich genau genommen. So alle ein bis zwei Wochen etwa während der Hauptwachstumszeit. Aber ich habe darüber natürlich kein Buch geführt, die Abstände kommen jedoch ungefähr hin. Ab Mitte August habe ich gar nichts mehr gedüngt, denn was sollen die Pflanzen in der Winterruhe mit dem Dünger anfangen, der dann vielleicht noch im Boden wäre. Im übrigen habe ich befürchtet, dass ein forciertes Wachstum vor dem Laubfall eventuell dafür sorgen könnte, dass die Zweige noch weich und unausgereift in den Winter gehen und infolgedessen Frostschäden auftreten könnten.

    Aus dem Schnitt im Sommer Stecklinge zu erzeugen, habe ich noch nicht versucht. Lediglich die ersten abgeschnittenen Zweige nach der Pflanzung, also im Winterzustand, hatte ich mal in Wasser gestellt. Sie haben dort etwas Laub ausgetrieben, aber keine einzige Wurzel war zu entdecken, wie etwa bei Weidenzweigen. Das sagt aber nichts darüber aus, ob es möglich ist, mit regulär in Substrat gesteckten Stecklingen während der Vegetationszeit eine Vermehrung hinzubekommen. Das ist sicher wert, es einmal zu versuchen.

  19. Sebastian

    Hallo alle zusammen! Bin zwar noch kein Besitzer dieser Ulmenhecke(NOCH NICHT)aber würde gerne was zur vermehrung sagen!! Bin seit Jahren in der Bonsai Szene und da habe ich auch enige Erfahrungen mit ulmen!
    Würde es an eurer stelle mit Abmosen versuchen,klappt hunderd prozentig!!!!!
    MFG Sebastian

  20. Matthias

    Also ich habe sie vor 2 Jahren geppflanzt im Frühjahr , gestern auf 60 cm zurückgeschnitten , stammstärke ca 5cm , radikalschnitt sie würde dieses jahr sonst zu hoch , über 2,2m -2,5 m – muste sie letztes jahr aller 2 monate ca um 20 -30 cm kürzen mit der leiter , selber bin ich 1,83 groß , treibt als erste hecke schön grün gegenüber anderen hecken und behält als hecke am längsten die grünen blätter bis in den November hinein , ich bin absolut zufrieden , muß nur sehen ob sie den Radikalschnitt überleben wird . denke mal schon weil sie sehr robust ist , habe viel wasser zugegeben + Schweinemist dünger ,
    Gruß Matze

  21. Matthias

    hallo Sebastin, was ist abmosen ?
    habe gestern 30 paar triebe Aste oder wie auch immer zweige abgeschnitten und in den ca 5 grad celsius kalten stall im einen 20 liter wassereimer gestellt , funktioniert das , das sie wurzeln schlagen ?
    ps hatte sie nicht nach anleitung gestutzt auf 15 cm dadurch waren bis in höhe von ca 60cm nur Stämme danch kamm erst das dichte laub , sie wächst aber wirklich tip top , und aller 1-2 monate bekam sie 3-4 cm hoch den schweinemistdünger , eigentlich gedacht als entsorgung des mistet , das ich wiederum für meine frisch angepflansten obstbäume verwendet habe und seitdem keinen befall von Wühlmäusen mehr habe , gruß matze

  22. Tom

    Ulmus pumila ist sehr einfach aus Samen zu ziehen. Die müssten in circa 1 bis 2 Wochen reifen. Das Problem ist nur einen samentragenden Baum in der Nähe zu finden. In Berlin gibt es die stellenweise als Stadtbäume. Dort vermehren sie sich auch generativ und wachsen in bestehende Hecken hinein. Einige Crataegus-Hecken sehen mittlerweile fast schon aus wie Ulmenhecken. Das müsste der Wunderhecke schon nahe kommen.

  23. Frank

    Hallo,
    ich habe im Oktober 12 meine Wundehecke gepflanzt und dann ohne große Wässerei den Winter ruhen lassen.Ende März schlug sie dann aus,aber leider nicht alle.Ich habe dann an die Firma geschrieben und alles geschildert.Ohne Probleme bekam ich im Mai ohne zu bezahlen, 30 neue Pflanzen geschickt,die noch schneller wuchsen als die die ich im Oktober 12 pflanzte.Jetzt ist sie auf 1 m gewachsen und dicht.
    Heute habe ich ein paar lange Triebe geschnitten und habe Sie in die Erde geschlagen wie man das von Liguster kennt.Hat das schon mal jemand gemacht? Würde mich freuen wenn da jemand Erfahrung hat.

    MFG
    Frank

  24. Christian Narkus

    Nach nun 4 Jahren mit einem Zuwachs von unter 1,5m und im Vergleich mit Hainbuche, Feldahorn, Liguster, Flieder, Pfaffenhütchen, Mirabelle und vielen Anderen muss ich sagen, dass in einer windigen Lage mit lehmigem, humosen Boden mit sehr vielen Regenwürmern, gut gemulcht diese “Wunderhecke” mittelmäßg wächst. Schnittverträglich ist sie sehr gut, kalte Winter machen ihr nichts aus, sie setzt sich gut gegen Wildwuchs durch. Offenbar – das liegt vermutlich an der Herkunft – ist sie für unsere etwas rauhere Lage (Windkanal auf einer Anhöhe, bei Potsdam) weniger geeignet. Dennoch sieht sie sehr schön aus und bleibt im Heckenbestand ganz sicher bleiben.

  25. Stine

    Hallo, ich habe heute meine Wunderhecke bekommen und möchte sie am WE einpflanzen. Wann muß ich sie das erste mal auf 10-15cm zurückschneiden?

  26. Eckbert Heinenberg

    @ Stine:
    Gleich nach dem Pflanzen. Sonst sind sofort zu viele Blätter dran und die können sie erst versorgen, wenn die Wurzeln Fuß gefasst haben. In der Anfangsphase ist genug gießen wichtig. Du wirst dann staunen wieviel Zuwachs dieses Jahr noch kommt.

    @ Christian Narkus
    Danke für deinen Kommentar! Ich finde das sehr interessant. Bei mir wächst sie unterschiedlich, je nachdem auf welchem Boden sie ist. Der eine Teil steht nämlich auf Sand und ist im Vergleich zu dem in Gartenerde deutlich dünner und langsamer. Wenn ich sie gelassen hätte, wäre aber auch der “dünnere” Teil in den 3 Jahren auf mindestens 4 Meter gekommen.

  27. Fisch

    Hallo und guten Morgen,
    schön wäre es wenn der Verfasser so wie angekündigt ein paar weitere Bilder seiner Hecke veröffentlicht. Ich möchte den Fortschritt sehen denn ich habe mir auch Heckenstecklinge bestellt.
    Gruss Jörg

  28. Nordhannover

    Hallo an alle, die sich für die Wunderhecke interessieren.
    Ich selbe habe mir die Hecke bei Herrn Heinenberg im Sommer 2012 angeguckt.
    Meine dann im Winter 2012/13 gepflanzt. Im Sommer 2014, also nach nicht mal 1,5 Saison hatte sie auf der gesamten Länge ( 107 m ! ) ihre Endhöhe erreicht. Auch zum Teil auf sehr unterschiedlich guten Böden. Lehmiger Sand bis schwach sandiger Lehm. Noch ein paar Worte zu den im Netz kursierenden Meinung, dass man vor lauter Hecke schneiden zu nichts anderem mehr kommt. Es ist sicher so, dass man sie, je nach Wetter, ca. einmal mehr schneiden muss als eine herkömmliche Hecke. Dafür hat man aber ruck zuck eine fertige, bezahlbare und noch zu gleich sehr hübsche Hecke. Und nein: Ich bekomme für diese positive Feedback keinen Cent vom Vertreiber der Wunderhecke. Ich bin einfach nur ein sehr zufriedener Kunde. Von meinen 500 Pflanzen sind 5 nicht angewachsen. Also ca. 1%.
    Schöne Ostern zusammen
    Gruß

  29. stine

    HILFE !!!! Meine Hecke wird nach dem umpflanzen braun, obwohl sie genug Wasser bekommt. Was Kann das sein?

  30. Melanie

    Hallo!
    Habe mi die Wunderhecke jetzt auch bestellt! Wollt mal fragen obs neue Berichte gibt, und ob noch alle mit ihrer Hecke zufrieden sind. Hoffe sie wächst bei mir. Gibt’s Erfahrungen aus windigen Gegenden? Hab mich aufgrund des schnellen Wuchses und des Preises für die Hecke entschieden… Bei 80m die zu bepflanzen sind ist das ja mit anderen Hecken unbezahlbar. Hat wer einreihig gepflanzt? ist das dicht genug? Welchen Abstand habt ihr zum Zaun gelassen? Den Maschendrahtzaun sollte sie mir nicht umdrücken, und soll man Platz lassen dass man noch dahinter kommt zum schneiden oder geht dass gut von ausserhalb des Zaunes. Wie oft schneidet ihr eure Hecke zurück wenn sie ihre Höhe erreicht hat und welche Monate sind für den Rückschnitt am besten geeignet? Man sieht ich bin absoluter Heckenneuling :) LG Melanie

  31. Erfahrungsbericht Wunderhecke | Adrians Motorblog

    […] eine Hecke angelegt und sind sehr zufrieden. Im Netz findet sich leider kaum etwas dazu. Lediglich hier hat mal ein Blogger ein wenig dazu dokumentiert. Laut den Freunden und auch dem Hersteller sind der […]

  32. VictorCekly

    No matter how happy people may be with their life, stress may find its way in. Sometimes stress is so hard to control because people do not know how to go about fixing their stresses. In the following article, you are going to be given advice to help you deal with life’s stresses.

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  33. Eva

    Hallo zusammen,

    Wir haben die Hecke seit Anfang 2013 und sie ist jetzt ca 4m hoch! Wir sind super zufrieden , würden aber evtl noch dichter pflanzen.
    Allerdings muss man mehrmals pro Jahr schneiden, sonst ufert das aus,..
    habe jetzt überlegt, ob man die Hecke auch schon im Februar oder märz schneiden könnte bevor neue Blätter kommen, denn bei dieser Höhe ist das schneiden nicht mehr so einfach, und man hätte jetzt im kahlen Zustand mehr Überblick und es wäre evtl auch einfacher alle Aeste zu erwischen…
    Oder könnte so ein früher Schnitt Schäden? Will sie nicht kaputt machen, ein toller Sichtschutz!!!

  34. Tanja

    Hallo

    ich hab mal eine Frage ich habe meine Wunder Hecke im Oktober bestellt kann ich sie jetzt schon zurück schneiden ?

  35. Tanja

    da sind kleine Triebe dran kann ich sie weg schneiden oder soll ich sie dran lassen

  36. Steffi

    HAllo zusammen,
    also wir haben jetzt auch seit 3 Jahren die Hecke. Sie wächst wir irre und ist im Sommer ein Traum . Arbeitstechnisch leider ein Alptraum. Sie macht sehr viel Arbeit und was mich noch mehr beunruhigt. Wie sieht es denn mit den Wurzeln aus? Wir haben dieses Jahr einen Teil der Hecke entfernen lassen müssen. Dies ging nur mit dem Bagger , da die Wurzeln, sehr dicke Wurzeln meterweit im Erdreich waren. Das war wirklich irre. Jetzt hatte ich ernsthaft schon bedenken, ob die Wurzeln ggf. Betonfundamente oder so angreifen. Aber gut, dass ist sicherlich sehr unwahrscheinlich. Auf jeden Fall, ist das eine wunderschöne Hecke, für wenig Geld und schnell so, wie man sie haben möchte

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